Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

AHA! Sylvia C. Trächslin

Jedes Lebewesen ist Teil von Systemen.
Systeme sind miteinander verbunden.
In jedem System ist alles miteinander verbunden, hängt alles miteinander zusammen, und beeinflusst sich alles wechselseitig: auch durch das
Denken, Fühlen und Handeln.

Oft verursachen Menschen mit ihrem Denken, Fühlen und Handeln wechselseitiges Leid. Das ist gut so!

Denn erst wenn mensch leidet, sich in den eigenen Lebensumständen sowie gewählten Systemen, Beziehungen und Rollen stark eingeengt und gefangen fühlt, ist mensch dazu bereit, das eigene Denken zu entgrenzen, Altes loszulassen, sich mit Glaubereien und Vergebung zu befassen, um sodann Selbstbefreiung, Leichtigkeit im Sein, Liebe und LEBEN erfahren zu können.

Sylvia C. Trächslin

Auf Social Media teilen

Co-AbhängigkeitCo-AbhängigkeitVom Genuss zur Abhängigkeit

Den folgenden Text finden Sie auch im als PDF Datei kostenfrei zu beziehenden Hand- und Arbeitsheft 'Abhängigkeit-Co-Abhängigkeit'

Genuss Echt und vieles geniessen können ist eine Lebenskunst, die uns vor Abhängigkeitsverhalten bewahren kann.
Wir alle kennen aber Situationen, in denen wir unangenehme Gefühle (Unbehagen, Ohnmacht, Angst, Wut, Verzweiflung etc.) unterdrücken möchten, ihnen ausweichen, indem wir etwas tun oder zu uns nehmen, was wir gar nicht wollen. Dieses Ausweichen (Missbrauch) kann zur Gewohnheit werden, die Gewohnheit zur Abhängigkeit.

Missbrauch bedeutet, Konflikte passiv, also ohne aktive Auseinandersetzung mit Konflikten, lösen wollen.

Gewöhnung Eine gewisse Regelmässigkeit des Tuns und stets die gleiche Form. Eine Veränderung des Verhaltens (ein Verzichten) kann durch willentliche Anstrengung herbeigeführt werden.

Abhängigkeit Wiederholungszwang, um die körperlichen oder seelischen Auswirkungen zu unterbinden. Zerstörerische Auswirkungen, Verzerrung der Realitätssicht, Verleugnung der Problematik, Dosissteigerung, um die gewünschte Wirkung zu erreichen, Masslosigkeit, Zwang Droge konsumieren zu müssen, Entzugserscheinungen (körperlich, seelisch).

Nebst der Unlustreduktion durch Suchtmittelgebrauch können auch andere ausweichende Verhaltensformen wie Krankheit (psychisch, psychosomatisch, physisch), Leistungsabfall, Überstunden, unrealistische Verhaltensweisen (Arroganz, Ignorieren etc.) entstehen.