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AHA! Sylvia C. Trächslin

Jedes Lebewesen ist Teil von Systemen.
Systeme sind miteinander verbunden.
In jedem System ist alles miteinander verbunden, hängt alles miteinander zusammen, und beeinflusst sich alles wechselseitig: auch durch das
Denken, Fühlen und Handeln.

Oft verursachen Menschen mit ihrem Denken, Fühlen und Handeln wechselseitiges Leid. Das ist gut so!

Denn erst wenn mensch leidet, sich in den eigenen Lebensumständen sowie gewählten Systemen, Beziehungen und Rollen stark eingeengt und gefangen fühlt, ist mensch dazu bereit, das eigene Denken zu entgrenzen, Altes loszulassen, sich mit Glaubereien und Vergebung zu befassen, um sodann Selbstbefreiung, Leichtigkeit im Sein, Liebe und LEBEN erfahren zu können.

Sylvia C. Trächslin

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Präventionsprogramm Helden, Sündenböcke & CoPräventionsprogramm Helden, Sündenböcke & CoÜberregionales Präventionsprogramm
Helden, Sündenböcke & Co© (seit 2006)
vorher Projekt ...& Co (2004-2006)

Jeder Mensch ist in all seinen Daseinsformen Angehöriger von Gruppen und Verbünden
Dies bedeutet: Jeder Mensch ist lebenslang Teil eines sozialen Mobiles, ob dies im Privat-, Schul- oder Berufsleben, und in einer aktiven oder passiven Rolle ist. Jeder Mensch ist so stets in irgendeinem wechselwirkenden System eingebunden und von dem, was in den Gruppen und Verbünden geschieht mitbetroffen.

Mit den Lehrmittel (Kernmodul) inklusive DVD mit Rollen-Rap für Lehr- und Fachpersonen, Workshops für Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Familien und Gruppen sowie dem Creamobile Anschlussprogramm für Jugendliche wird angeregt

  • erfrischende Sichtweisen zu entdecken und neue Wege zu testen, um mit auftretenden Störungen (Konflikten, Krisen, Regelverstössen) in sozialen Mobiles oder mit störendem Verhalten von Systemangehörigen lösungsorientiert umzugehen sowie,
  • sich verfestigenden Störungen vorzubeugen, um angemessener mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen.

In jedem Menschen gibt es eine innere Ordnung und inneres Gleichgewicht menschlicher und sozialer Beziehungen
Eine Störung dieser Ordnung und des inneren Gleichgewichts wird von jedem sozialen System (Familie, Schule, Unternehmen, Gruppen) und von den dazugehörenden Systemmitgliedern folgendermassen wahrgenommen

  • Ungleichgewicht (Disharmonie);
  • Verschiebungen in der Hierarchie: In Familien und Schulklassen haben Kinder, Jugendliche mehr zu sagen als Erwachsene bzw. Lehrpersonen. In Unternehmen ordnet sich die Führungskraft MitarbeiterInnen unter, und MitarbeiterInnen übernehmen zunehmend mehr Führungsaufgaben;
  • Kontrolle, Unruhe, destruktiver Umgangston, abwertende Sprache, permanent schwelende Konflikte, Ausgrenzung;
  • Opfer-Täter-Retter-Dynamiken.
  • Starre Handlungsspielräume und eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeiten sind weitere Folgen für betroffene Systeme und mitbetroffene Systemangehörige.

Mitbetroffene Systemangehörige reagieren auf gestörte, aus dem Gleichgewicht gefallene Verhältnisse mit Ausgleichsbewegungen. So mit der Einnahme von Helfer-Rollen und dazugehörenden Rollenverhaltensmustern, die sie jedoch meist unbewusst einnehmen. Erwachsene, Kinder und Jugendliche übernehmen oft sogenannte Helfer-Rollen. Kinder und Jugendliche meist die Rolle Held/Heldin, Sündenbock, Clown, Vergessener/Vergessene oder Harmonie Schaffende/r. 
Viele identifizieren sich
mit diesen Helfer-Rollen und fahren sich in denselben fest.

Fixierungen in Helfer-Rollen sind riskant und widersprechen jedem Selbstverständnis
Als Folge der Fixierung in Helfer-Rollen wird der persönliche Lebensraum als eingeengt wahrgenommen.
Je nach Kontext und Veranlagung versuchen betroffene Menschen ihre Enge und den aus der Rollen-Fixierung resultierender Energieverlust mit Extremen wie

  • exzessivem Alkohol- und Drogenkonsum,
  • physischer und psychischer Gewalt (verbale Angriffe, Mobbing, Ausgrenzung), Delinquenz, Selbstverletzung und/oder
  • anderem destruktiven Verhalten (andere missbrauchen, ausbeuten etc.) zu sprengen,

oder sie treten den inneren Rückzug an, kapseln sich ab, sind nicht mehr ansprechbar, oder leben in ihren inneren Welten, in Parallelleben und sehen keinen Anlass mehr dafür, sich am Leben da draussen zu beteiligen.

Chancen und Möglichkeiten
Lehrpersonen aller Stufen, JugendarbeiterInnen,
Fachpersonen aus der Beratung, Prävention, Pädagogik und Elterngruppen, Vereine, Verbände, Organisationen, Institutionen, Arbeitsgruppen, die Konflikte mit Rollen kreativ reflektieren und lösen möchten steht mit dem Präventionsprogramm- Lehrmittel

  • ein Werkzeug zur Verfügung, mit welchem auf das Rollen- und Verhaltensmuster von Systemangehörigen Transformation stimulierend eingewirkt und
  • Fixierungen in den oben erwähnten Helfer-Rollen und den Folgen von Fixierungen in Helfer-Rollen, zum Beispiel Gewalt (mehr unter www.holdirhilfe.ch), Über-Engagement und Substanzenmissbrauch (mehr unter Abhängkeit-Co-Abhängigkeit) vorgebeugt werden kann.

Projektinitiantin, Projektentwicklung, Präventionsprogramm-Leitung, Workshop-Leitung
AHA! Sylvia C. Trächslin, Weidenweg 10, CH-4127 Birsfelden, Telefon +41(0) 61 643 92 26 - Email


Abschlussbericht - Geschichte - Projektmitwirkende

Das Projektqualitätsmanagement zur Entwicklung von Helden, Sündenböcke & Co orientierte sich an den Qualitätskritierien von www.quint-essenz.ch. Von Mai 2004 bis September 2006 waren folgende Institutionen in die Entwicklung des Präventionsprogramms involviert:

  • Bund, Art. 43a, Alkoholgesetz, (Finanzierung)
  • Lotteriefonds Basel-Landschaft (Finanzierung)
  • Sucht Info Schweiz, damals noch die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme SFA, Lausanne (Fachliche Begleitung)
  • Udo Kinzel, Beauftragter für Suchtprävention Kanton Basel-Landschaft
  • Projekt-Mitwirkende (s. weiter unten)

Informationen bezüglich der Präventionsprogramm-Entwicklung finden Sie im Projekt- und Abschlussbericht (PDF)


Geschichte

Erste Impulse und Ideen zur Entwicklung von Helden, Sündenböcke & Co resultierten von 2002 bis 2005 aus der Durchführung der Workshops Helden, Sündenböcke & Co® für Eltern, Lehrpersonen, Präventionsfachpersonen sowie aus der Arbeit mit Jugendlichen, die an den von 2002 bis 2006 von der Jugendberatungsstelle ‚wie weiter?' in Birsfelden/BL an den Workshops 'Abhängigkeit - Co-Abhängigkeit - Was nun?' teilnahmen.Mit der Gestaltung, den Informationen und Life-Demonstrationen an einem PrOzEsS MoBiLe® beabsichtigte ich

  • die Teilnehmenden zu inspirieren, erfrischende Sichtweisen zu entdecken und neue Wege zu gehen, um mit auftretenden Störungen (Konflikte, Krisen, Regelverstösse) in 'sozialen Mobiles' oder störendem Verhalten von Systemangehörigen lösungsorientierter umzugehen und,
  • um sich verfestigenden Störungen vorzubeugen, indem der Nährboden für ein stetes Wiedererlangen des Gleichgewichts und Frieden bewusst geschaffen und bewahrt würden, um mit den Herausforderungen des Alltags und dem Umgang mit Rollen konstruktiv und angemessen umzugehen.

Im Mai 2003 gaben Jugendliche von der Jugendberatungsstelle ‚wie weiter?' in Birsfelden/BL den entscheidenden Anstoss dazu, Informationen zu sozialen Mobiles und entsprechendes Rollenverhalten anhand von Demonstrationen am PrOzEsS MoBiLe® und dazu passenden Filmszenen im Unterricht zu thematisieren, und die Thematik entsprechend weiter zu bearbeiten.

Von Mai 2003 bis Mai 2004 keimte die Idee zur Realisierung eines derartigen Projektes weiter, was dazu hinführte, dass von Mai 2004 bis September 2006 das Überregionale Präventionsprogramm Helden, Sündenböcke & Co© entwickelt, realisiert und produziert wurde.

Der Kick off, mit Ansprachen von Sabine Pegoraro (Regierungsrätin Kanton Basel-Landschaft) und Vertreterinnen und Vertreter kantonaler und nationaler Institutionen und Organe erfolgte am 22. September 2006. Bilder zum Kick off: hier


Projektmitwirkende

Modul Lehrmittel Helden, Sündenböcke & Co
AHA! Sylvia C. Trächslin Theoretische Hintergrundinformationen, Tipps für Lehrkräfte, Arbeitsanleitung, 8 Arbeitsmodule. Workshops mit SchülerInnen und SchauspielerInnen, Filmproduktion, Filmscript-Feedback, Filmscript Mobile Demonstration,
Regieassistenz
Heinz E. Augsburger, AHA! Sylvia C. Trächslin Entwicklung des Klassenmobiles
IMPULS Verena Gauthier-Furrer
Filmscript, Regie Film und Forumtheater, 4 Arbeitsmodule für das Lehrmittel
RJM Records Basel - Ralph Jones und AHA! Sylvia C. Trächslin, 24 SchülerInnen einer Klasse der Sekundarschule Burg Liestal, 5 Junge MusikerInnen

Rap Helden, Sündenböcke & Co
RJM Records Basel - Ralph Jones Tontechnik, Soundtrack, Rap Helden, Sündenböcke & Co
24 SchülerInnen einer Klasse der Sekundarschule Burg Liestal Workshops, Proben, Aufnahme Klassenfilmszene und Rollrnrap Helden, Sündenböcke & Co
IMPULS Schauspielerteam Filmszenen für DVD im
Lehrmittel und Forumtheater
Haito Zimmermann Tontechnikassistenz
Martin Schaffner Kamera, Schnitt, DVD Audit
Andy Muchkenhirn, Riehen
Gestaltung Logo, Layout Lehrmittel, DVD Label, Broschüren
Dietrich Druckerei, Basel
Druck Lehrmittel und Broschüren
Martin Huschke
Kommunikationsberatung und Lektorat

Modul Forumtheaterveranstaltung Helden, Sündenböcke & Co
IMPULS Verena Gauthier-Furrer
Regie, Requisiten
IMPULS Schauspielerteam
Schauspiel, Technik
AHA! Sylvia C. Trächslin
Scriptfeedbacks

Modul Anschlussprogramm CREAMOBILE - Das Konzept prägende Menschen
Eigene Kinder (Jg 1986 und 1991)
Kinder und Jugendliche in E-Helguera-Molledo Portolin
, mit denen Sylvia C. Trächslin Ende der 80-iger Jahre arbeitete
Jugendliche aus belasteten Familien
, die Sylvia C. Trächslin ab 1989 ehrenamtlich begleitete
Kinder, denen Sylvia C. Trächslin von 1994 bis 1999 während ihrer Tätigkeit im Frauenhaus beider Basel begegnete
Jugendliche, auf welche Sylvia C. Trächslin zwischen Jahren 2002 und 2006 in der Jugendberatungsstelle 'wie weiter' in Birsfelden traf
Mädchen im Alter zwischen 11 und 18 Jahren, die während einem Selbstverteidungslager in Le Prese im 2003 an Sylvia C. Trächslin's Workshop Bodytime4girls teilnahmen
Jugendsozialwerk Basel-Landschaft
2006, Zusammenarbeit Sylvia C. Trächslin mit OJA Leiter

Modul LehrerInnenfortbildung Helden, Sündenböcke & Co
AHA! Sylvia C. Trächslin
Konzept, Planung, Organisation, Durchführung Trainingseinheiten, Pretest
Heinz E. Augsburger
Mitarbeiter beim Mentoring beider Basel, Mentor, Berater
Martin Huscke
lic. phil. I, Kommunikationsberater, Erwachsenenbildner, Coach
Sabina Häberlin Sekundarlehrerin
Lehrkräfte, die
freiwillig am kostenlosen "Pretest Weiterbildung HSC" teilnahmen