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AHA! Sylvia C. Trächslin

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Sylvia C. Trächslin
Weidenweg 10, CH-4127 Birsfelden
Telefon +41(0)61 643 92 26
s.traechslin@vtxmail.ch

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Jedes Lebewesen ist Teil
verschiedener sozialer Systeme.
In jedem sozialen System sind alle miteinander verbunden, hängen alle miteinander zusammen und beeinflussen sich alle wechselseitig
mit
ihrem Denken,
Fühlen, Tun und Sein.

Lernen

Jeder Mensch will lernen, aber viele sind nicht erfolgreich mit ihren Lernstrategien und Lerntechniken oder sind aufgrund einschränkender Überzeugungen blockiert in ihrer Aufnahme- und Lernaktivität. Menschen, die nicht erfolgreich lernen, entwickeln gegenüber dem Lernen eine negative Grundeinstellung. Verschliessen sich Menschen gegenüber dem Lernen, müssen sie sich nicht nur während der Schulzeit, Ausbildung, dem Studium, sondern ihr Leben lang mit ihrer negativen Grundeinstellung gegenüber dem Lernen und daraus resultierenden Folgen (Misserfolgen) auseinandersetzen und können dann das Gefühl haben, nicht 'vom Fleck weg zu kommen'.
Denn: Erst durch die Fähigkeit, sich auf Lernprozesse einlassen zu können, ist Persönlichkeitsentwicklung und die Entfaltung des eigenen Potenzials möglich und haben Menschen das Gefühl, sich in ihrem Leben vorwärts bewegen zu können

Jedes Lernen und Erinnern bedient sich der fünf Sinneskanäle. Beim schulischen Lernen vor allem des Sehens, des Hörens und des Fühlens. Zuerst werden die Informationen von aussen aufgenommen und im Gehirn gespeichert. Beim Lesen und Schreiben sind dies die sichtbare Schrift und die Satzzeichen, beim Rechnen sind es die Ziffern und Rechenzeichen. Diese werden Grapheme genannt. Die Grapheme können innerlich (mental, visuell) aus der Speicherung wieder abgerufen und sichtbar gemacht und dann ausgesprochen oder aufgeschrieben werden. Dem sichtbaren Erinnern muss also das sichtbare bzw. visuelle Einspeichern vorausgegangen sein. Dieser Vorgang läuft meist rasch und unbewusst ab und ist gut trainierbar. Erfolgreiches Verarbeiten bzw. Lernen bedingt also erfolgreiche Lern- und Erinnerungsstrategien. Das heisst: Informationen müssen korrekt und stabil als Bild eingespeichert werden, damit das Abfragen bzw. das Eingespeicherte visuell erinnern zu korrektem, mündlichem oder schriftlichem Wiedergeben im Wort- und Zahlenbereich führt

Gründe, die zu Lernblockaden führen können

  1. Nicht erfolgreiche bzw. anpassungsbedürftige Lern- und Erinnerungsstrategien
  2. Das Ziel (wohin, wofür, wie, mit wem, bis wann und wo) ist unklar, wenig verlockend, überfordernd und unterfordernd
  3. Die Lernumgebung vermittelt mehr negative als positive Rückmeldungen und/oder ist so gestaltet, dass sich Lernende nicht wohl, sicher und unterstützt fühlen
  4. Die Lernumgebung kann optimal sein und trotzdem haben Menschen Probleme mit dem Lernen. Wie ist das möglich? Um dies zu verstehen, ist es hilfreich, sich das Modell der Persönlichkeitsstruktur von Robert Dilts näher anzusehen. Das Modell hat die Form einer Pyramide, welche wiederum aus sechs Ebenen besteht. Von unten nach oben werden diesen sechs Ebenen folgende Themen zugeordnet:

    Die UMWELT steht für äussere Reize, Menschen, Lebensbedingungen, soziale Systeme
    VERHALTEN (z.B. HANDELN) steht dafür wie Menschen auf die Stimuli aus der Umwelt reagieren, über diese denken und sprechen
    FÄHIGKEITEN (z.B. ERINNERN) stehen für das, was auf der Basis des eigenen Wissens und eigener Erfahrung entwickelt wurde
    ÜBERZEUGUNGEN - WERTVORSTELLUNGEN - GLAUBEN (GLAUBEN AN DAS 'SO SEIN'): Wenn Menschen glauben, dass sie etwas Bestimmtes tun können oder dürfen, tun sie es. Wenn Menschen aber glauben, dass sie etwas nicht können oder dürfen, fühlen sie sich nicht zum Handeln (zum Beispiel Lernen) ermutigt und halten sich vom Handeln (Lernen) 'fern'
    IDENTITÄT steht als Kontrollinstanz, die einerseits auf der Basis der unteren Ebenen (Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Überzeugungen) entstanden ist und andererseits diese kontrolliert und im Gleichgewicht behält
    ZUGEHÖRIGKEIT: Mit der Identität ist ein Gefühl der Zugehörigkeit zu bestimmten Menschengruppen verbunden, von denen der Mensch vermutet, dass sie eine ähnliche Identität haben

Negative Selbsteinschätzung aufgrund von einschränkenden Überzeugungen, Werten und Glaubenssätzen führen zu blockierenden Regelkreisen, nicht nur auf der mentalen sondern auch auf der emotionalen Ebene
Im LernCoaching NLPaed kann häufig festgestellt werden, dass Menschen wegen ihnen nicht bewussten, einschränkenden, blockierenden Überzeugungen und Glaubenssätzen gegenüber dem Lernen oder anderen Themen an ihre Lerngrenzen und Grenzen der Entfaltung ihrer Möglichkeiten kommen und sogar aufgrund daraus resultierender emotionalen Blockaden (Überreaktionen, Abreaktionen, die wiederum negative Folgen haben) scheitern können.

Der LernCoach unterstützt Menschen auf dem Weg zum erfolgreichen Lernen auf folgenden Ebenen

  1. Die Beziehungsebene
    Blockaden und Spannungen in Beziehungen zu Mitmenschen, zum Lernstoff und zu Fächern werden geklärt und Werkzeuge für das wertschätzende Miteinander vermittelt.
    Ziele: Der Kopf ist wieder frei und aufnahmefähig. Informationen können mit wenig Energie- und Zeitaufwand aufgenommen und gespeichert werden.
  2. Die Ebene der Befindlichkeit
    Auf dieser Ebenen wird auf das Lösen von emotionalen Blockaden, einschränkenden Überzeugungen (ich bin zu dumm, ich schaffe es nicht) und Ängste (Prüfungsangst) fokussiert und gleichzeitig wieder Fluss in die blockierte Lernenergie gebracht.
    Ziele: Menschen glauben an sich und ihre Fähigkeiten, können sich so selber zum Handeln und Lernen motivieren und machen positive Lernerfahrungen, die sie wiederum dazu motivieren, auf dem neu gewählten Weg weiter zu gehen.
  3. TopTopDie Ebene der Lern- und Erinnerungsstrategien und Lerntechniken
    Menschen bevorzugen bestimmte Lernkanäle (visuell-sehen, auditiv-hören, kinästhetisch-fühlen, tun). KlientInnen werden über die Zusammenhänge von Lern- und Erinnerungsstrategien und Lernkanäle informiert und hin auf eine ausgewogenere Kombination des bevorzugten Lernkanals mit dem strategisch günstigsten Lernkanal, dem Visuellen nach der Dilts-Lernmethode trainiert.
    Ziele: Schwierigkeiten mit dem Lesen, Rechtschreiben, Rechnen, Lernen, der Aufmerksamkeit und Konzentration werden gemindert oder ganz abgebaut. KlientInnen kennen das KnowHow erfolgreicher LernerInnen und wenden es in ihrem 'Lernalltag' autonom, sicher und stabil an.