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AHA! Sylvia C. Trächslin

Jedes Lebewesen ist Teil von Systemen.
Systeme sind miteinander verbunden.
In jedem System ist alles miteinander verbunden, hängt alles miteinander zusammen, und beeinflusst sich alles wechselseitig: auch durch das
Denken, Fühlen und Handeln.

Oft verursachen Menschen mit ihrem Denken, Fühlen und Handeln wechselseitiges Leid. Das ist gut so!

Denn erst wenn mensch leidet, sich in den eigenen Lebensumständen sowie gewählten Systemen, Beziehungen und Rollen stark eingeengt und gefangen fühlt, ist mensch dazu bereit, das eigene Denken zu entgrenzen, Altes loszulassen, sich mit Glaubereien und Vergebung zu befassen, um sodann Selbstbefreiung, Leichtigkeit im Sein, Liebe und LEBEN erfahren zu können.

Sylvia C. Trächslin

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Opfer-Täter-Retter-Reflektion

Diese Art der Reflektion ist eine Vorgehensweise, welche ich in den Jahren 2013 bis 2016 entwickelt habe. Sie beruht einerseits auf meiner Erfahrung als frühere Frauenhaus-Mitarbeiterin und als Coach und Beraterin mit Fachgebiet Co-Abhängigkeit. Andererseits fusst die Reflektionsweise ebenso auf dem Studium der Figurationssoziologie von Norbert Elias, bei welcher es sich um die Auseinandersetzung mit Machtzugängen, Machtchancen, Machtraten, Machtbalancen und Einsichten in Verflechtungszusammenhänge handelt.

Zudem beziehe ich in die Reflektion das Etablierten-Aussenseiter-Modell von Norbert Elias und John L. Scotson ein. Denn mit diesem Modell, welches aus den Ergebnissen einer Feldstudie zwischen 1958 und 1960 herrührt, konnte ich Menschen in komplexen, herausfordernden Situationen schon öfter professionell dabei unterstützen, Systeme und Dynamiken, welche von Opfer-Täter-Retter Strukturen und Dynamiken geprägt waren, sowie Etablierten-Aussenseiter-Strukturen und -Dynamiken, zu erkennen, zu durchschauen, und die eigenen Vorgehensweisen entsprechend auszurichten.

Selbstverständlich wird die Opfer-Täter-Retter-Reflektion mit passenden Werkzeugen aus meinem Methodenkoffer ergänzt, so dass die Wirkung wohl maximal ausfallen kann, jedoch reflektierende Klientinnen und Klienten während einem Reflektions-, oft auch Aufwach-Prozess, achtsam begleitet sind.


Hinweis
Diese Methode kann nicht über Krankenkassen-Zusatzversicherungen zur Vergütung gebracht werden.